Portrait Junge mit Maske

Ganztags- und Betreuungsangebote in der Primarstufe und der Sekundarstufe I bei einem vollständigen Präsenzbetrieb

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist ein Schulbetrieb in Präsenz.

Falls vorübergehend begründete Abweichungen vom regulären zeitlichen Umfang der Angebote notwendig sind, z.B. aufgrund der standortbezogenen personellen und räumlichen Situation vor Ort, werden diese von Schulleitung und OGS-Leitung unter Einbeziehung des Schulträgers gestaltet. Grundsätzlich ist soweit wie möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben. Die für diese Aufgabe zur Verfügung gestellten Stellenzuschläge sind entsprechend einzusetzen.

Eine regelmäßige Teilnahme an den Angeboten ist vorgesehen. Über begründete Ausnahmen in Einzelfällen kann vor Ort entschieden werden.

Die Gruppen können wieder so zusammengesetzt werden, wie es das Ganztagskonzept im Normalbetrieb vorsieht. Auch jahrgangsübergreifende Ganztagskonzepte sind nicht ausgeschlossen. Gleichwohl sollten um die Folgen eines Infektionseintrages zu minimieren soweit wie möglich konstante Gruppen gebildet werden.

Da die Rückkehr zum angepassten Präsenzbetrieb grundsätzlich eine vollständige Beschulung aller Schülerinnen und Schüler ermöglicht, besteht kein genereller Bedarf mehr für eine zusätzliche pädagogische Betreuung. Alle Schülerinnen und Schüler nehmen grundsätzlich wieder regulär am Präsenzunterricht einschließlich der – möglicherweise vorübergehend eingeschränkten – Ganztags- und Betreuungsangebote teil.

Führt eine schulbezogene Einzelfallmaßnahme zur teilweisen oder vollständigen Einschränkungen des Schulbetriebs, ist ein pädagogisches Betreuungsangebot im Sinne von § 3 Absatz 7 der Zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG sicherzustellen. In Abstimmung mit der zuständigen Bezirksregierung ist die Erfüllung besonderer familiärer, pädagogischer und sozialer Betreuungsbedarfe abzusichern.

Alle Schulen können Schulmensen betreiben. Zulässig sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Hier geben die bewährten Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen (klassen- oder kursweises Einnehmen der Mahlzeiten, Vorgaben für die Besetzung der Tische, Sicherung der Rückverfolgbarkeit etc.) eine Orientierung für einen sicheren Mensabetrieb. 

In der ersten Schulwoche ab dem 25. Oktober 2021 bleibt es zunächst weiterhin bei der Maskenpflicht in den Innenräumen der Schule.

Es besteht eine grundsätzliche Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (OP-Maske) für alle Personen im Innenbereich der Schulen, auch während des Unterrichts und während der Ganztags- und Betreuungsangebote. Diese Pflicht besteht unabhängig von einer Immunisierung durch Impfung oder Genesung. Auf dem übrigen Schulgelände kann auf das Tragen einer Maske verzichtet werden.

Bei Schülerinnen und Schülern bis Klasse 8, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, ist ersatzweise eine Alltagsmaske (o.Ä.) zu tragen.

Zudem gelten nach Coronabetreuungsverordnung Ausnahmen für Personen, die insbesondere aus medizinischen Gründen keine Maske tragen können. In Pausenzeiten zur Aufnahme von Speisen und Getränken muss ebenfalls keine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern gewährleistet ist oder die Nahrungsaufnahme an festen Plätzen innerhalb derselben Bezugsgruppe erfolgt. Ebenso besteht im Rahmen von Betreuungsangeboten mit wenigen Personen in ausreichend großen Räumlichkeiten bei Wahrung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen den Personen keine Pflicht, die Maske durchgehend zu tragen.

Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung bezüglich der Impfquote und unter Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens ist es die Absicht der Landesregierung, die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen mit Beginn der zweiten Woche nach den Herbstferien (2. November 2021) abzuschaffen. Im Außenbereich der Schule besteht bereits heute keine Maskenpflicht mehr. Eine Maskenpflicht besteht dann nur noch im übrigen Schulgebäude insbesondere auf den Verkehrsflächen. Eine abschließende Information dazu sowie zu einer entsprechend geänderten Coronabetreuungsverordnung erhalten Sie noch in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien.

Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Eine Desinfektion von Spielzeugen, die gemeinsam genutzt werden, ist nicht erforderlich.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet. Die Beteiligten müssen immunisiert oder getestet sein. Auch der Besuch außerschulischer Lernorte ist möglich, wenn die standortbezogenen und schulischen Hygienevorgaben eigehalten werden.

Ja, auch für die vor Ort tätigen Betreuerinnen und Betreuer im offenen Ganztag und anderen Betreuungsangeboten werden weiterhin Masken zur Verfügung gestellt. Die Verteilung erfolgt über die Schulträger.

Ferienangebote der OGS in den Herbstferien können uneingeschränkt stattfinden, auch als standortübergreifende Angebote. Die konkrete organisatorische Ausgestaltung der Angebote liegt beim Schulträger.

 

PCR-Pooltests (Lollitests) finden in den Herbstferien nicht statt. Während der Herbstferien können daher zur Testung der Schülerinnen und Schüler und ggfs. auch des Betreuungspersonals (bis zu dreimal pro Woche) die in den Schulen vorhandenen Selbsttests genutzt werden.

Die Schulträger können die dazu notwendigen Umverteilungen vorhandener Testsets bei Bedarf vornehmen.