Düsseldorf
05.09.2012

Ministerin Löhrmann: "Den Übergang von der Schule in den Beruf engagiert gestalten"

Schulministerin Sylvia Löhrmann hat heute beim Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft in Düren für das neue Übergangssystem Schule – Beruf in Nordrhein-Westfalen geworben. „Das Übergangssystem kann nur funktionieren, wenn Schule und Wirtschaft zusammenarbeiten“, so Ministerin Löhrmann. Die Ministerin lobte das Engagement des Bundesverbandes in der Bundes-Bildungskommission für die Nachwuchsgewinnung. Durch das Angebot von Praktika und Ausbildungsplätzen können Unternehmen und Betriebe Jugendlichen helfen, ihre Talente zu entdecken und einzusetzen. Damit wirken sie dem drohenden Fachkräftemangel gezielt entgegen. "Es ist im ureigenen Interesse der Unternehmen, sich hier zu engagieren. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, die Potenziale der Fachkräfte von morgen zu entdecken und zu entwickeln", sagte die Schulministerin. „Hoffnungslose Fälle darf es nicht geben“, so Löhrmann weiter.

Unter dem Motto "Kein Abschluss ohne Anschluss" will die Landesregierung in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Wirtschaft und den Kommunen den Fach- und Führungskräftenachwuchs in Nordrhein-Westfalen sichern. Das umfassende neue Übergangssystem soll Jugendlichen durch Berufs- und Studienorientierung und individuelle Förderung einen reibungslosen Übergang in eine Berufsausbildung oder ein Studium ermöglichen.

Weitere Informationen gibt es unter www.arbeit.nrw.de oder www.berufsorientierung-nrw.de