Schülerin sitzend mit Heft und Stift mit Maske im Klassenverband

Schulbetrieb im Schuljahr 2021/2022

Hier finden Sie Informationen zu Themen wie inzidenzunabhängiger Schulbetrieb, Leistungsbewertung, Schulfahrten, Musik- und Sportunterricht oder Hitzefrei.

Informationen rund um den Schulbetrieb im neuen Schuljahr

Für das kommende Schuljahr ist es ein zentrales schulpolitisches Anliegen der Landesregierung, auch in der Pandemie den Schulbetrieb in Präsenz sicherzustellen. Mit einer Neufassung der Coronabetreuungsverordnung wurde nunmehr geregelt, dass der Präsenzunterricht inzidenzunabhängig gewährleistet wird. Damit ist der Schulbetrieb in Präsenz nicht mehr an bestimmte Inzidenzwerte gebunden. Dies ist vor allem durch die vielfältigen, bewährten Schutzmaßnahmen wie Testungen, Maskenpflicht, Lüften und aufgrund der erweiterten Impfangebote verantwortungsvoll möglich. Gerade deshalb ist es von besonderer Bedeutung, diese Schutzmaßnahmen und alle sonstigen Hygienemaßnahmen weiterhin strikt einzuhalten.

Hinsichtlich der Besonderheiten für die Berufskollegs wird auf die SchulMail vom 5. August 2021 und den Erlass vom 1. Juli 2021 verwiesen.

Eine aktualisierte Fassung der allgemeinen „Hinweise und Verhaltensempfehlungen für den Infektionsschutz an Schulen“, die mit den Kommunalen Spitzenverbänden, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales sowie der Unfallkasse NRW abgestimmt sind, ist im Bildungsportal verfügbar.

Nach den Tagen des Ankommens gewinnt in der Zeit bis zu den Herbstferien für eine adäquate Ausrichtung des Unterrichts sowie der Maßnahmen für eine individuelle Förderung die Ermittlung der Lernausgangslagen in allen Fächern an Bedeutung.

Es ist mehr als in den vergangenen Jahren erforderlich, dass sich in den Fachschaften über die für das kommende Schuljahr notwendigen Vorkenntnisse in den Jahrgangsstufen verständigt wird und diese zu Beginn des Schuljahres wiederholt, vertieft und die Kompetenzen diagnostiziert werden. Auf dieser Grundlage werden den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern ein ggf. vorliegender individueller Förderbedarf noch vor den Herbstferien transparent gemacht und konkrete schulische Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Ziel ist es, für die Schülerinnen und Schüler eine positive Lernausgangslage zu schaffen, die ihnen eine Anknüpfung an die neuen Inhalte erleichtern soll. Auch soll den Schülerinnen und Schülern damit ermöglicht werden, außerschulische Lernpartner zielführend in Anspruch nehmen zu können. Das Land stellt hierfür zusätzlich – auch in Kooperation mit anderen Bundesländern – ein erweitertes Instrumentarium für eine Reihe von Fächern und Jahrgangsstufen zur Verfügung, das sukzessive weiter ausgebaut wird.

QUA-LiS NRW wird hierzu ab Mitte Juli 2021 unter der Überschrift „Schulentwicklung“ ein Online-Portal „Ankommen und Aufholen nach Corona“ bereitstellen, das den Schulen und den Lehrkräften eine systematische Zusammenstellung von Diagnosetools und Unterstützungsmaterialien zur Verfügung stellt. Der überwiegende Teil der Angebote ist bereits nach den Sommerferien schnell einsetzbar. Das Webangebot gliedert sich nach Schulstufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Berufskolleg) sowie nach Fächern, enthält eine Zusammenstellung an Instrumenten zu den Bereichen sozial-emotionale Aspekte, Lernentwicklung, Feedback/Beratung, allgemeine Diagnostik, Lebenssituation von Schülerinnen und Schülern sowie Sprachbildung. Darüber hinaus bietet es kurze Erläuterungen und Hinweise zu jedem aufgeführten Material und schließlich Unterstützung auch über die Zeit der Pandemie hinaus zu den schulischen Themen Diagnose, individuelle Förderung und sozial-emotionales Lernen.

Weitergehende Informationen hierzu sind ab Mitte Juli 2021 auf der QUA-LiS-Seite zu finden: https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/aufholen-nach-corona/

Mit Blick auf die zentralen Prüfungen des kommenden Schuljahres werden wir erneut frühzeitige Vorkehrungen treffen. Dabei werden wir selbstverständlich auch die Erfahrungen dieses Schuljahres auswerten und hieraus weitere Konsequenzen ziehen. Insgesamt hat sich das Festhalten an den zentralen Prüfungen bewährt und dazu geführt, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ohne jede Einschränkung und jeden Makel gerade in dieser besonderen Corona-Situation besonders zu würdigen sind. Zu den bereits auf den Weg gebrachten Anpassungen gehören u.a. die erweiterte Aufgabenauswahl sowohl bei den Abiturprüfungen als auch bei den ZP 10, aber auch die gezielte, durch Lehrkräfte unterstützte Prüfungsvorbereitung in den Prüfungsfächern des allgemeinbildenden Abiturs in der letzten Unterrichtswoche der Q2. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/. Dort erhalten Sie zudem weitere Informationen zu bundesweiten Anpassungen für die Abiturjahrgänge ab 2023. 

Aufgrund ihrer mitunter vorherrschenden Spezifika mussten der Sport- und Musikunterricht im zu Ende gehenden Schuljahr mit speziellen Restriktionen umgehen. Nach den Tagen der Vorsicht unter Beibehaltung der aktuellen Regelungen sollen diese Restriktionen im kommenden Schuljahr schrittweise entfallen und die Umsetzung der Lehrpläne in Gänze wieder möglich werden.

So soll der Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär und im vollen Umfang durchgeführt werden. Dies gilt auch für Kontaktsportarten, die wieder ausgeübt werden können. Insgesamt gilt für den Sportunterricht: Sport im Freien kann ohne Maske wieder uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle kann ebenfalls auf das Maskentragen verzichtet werden, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist. In diesen Fällen soll dann aber möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet sein.

Weiterhin sollte bei der Umsetzung des Lehrplans sensibel und mit Augenmaß auf zu lange und enge Kontaktzeiten (bspw. bei Kontaktsportarten/Hilfestellungen in der Sporthalle) und erhöhten Aerosolaustausch (bspw. intensive Ausdauerbelastungen in der Sporthalle) im Unterricht geachtet werden, um etwaige Quarantänisierungen innerhalb der Lerngruppe zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu reduzieren.

Auch die außerunterrichtlichen Schulsportangebote sind in vollem Umfang möglich. Sollte es die lokale Pandemiesituation erfordern, sind die bewährten Konzepte für die Durchführung des Sportunterrichtes unter Beachtung regulierender Parameter wie beispielsweise Sport im Freien, Maskenpflicht, Ausschluss von Kontaktsport wiederzubeleben.

Für den Musikunterricht gelten die allgemeinen Regelungen der jeweils gültigen Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO). Diese sehen allerdings außerhalb des Schulgebäudes und anderer schulisch genutzter Innenräume keine Maskenpflicht mehr vor.

Insofern sind auch das Singen sowie das Musizieren mit Blasinstrumenten im Freien ohne Maske möglich.
Zudem ist das Musizieren mit Blasinstrumenten auch in Innenräumen ohne Maske zulässig (vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 Nummer 4 CoronaBetrVO), da es sich um eine Tätigkeit handelt, die nur ohne das Tragen einer Maske ausgeübt werden kann. In diesen Fällen soll dann aber möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet sein.

Beim gemeinsamen Singen in Innenräumen kann in Ausnahmefällen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden, „wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise entscheidet, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise [z.B. kurzer Gesangsabschnitt innerhalb einer Musikstunde] oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist […]; in diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet werden.“ (§ 2 Abs. 1 Satz 2 Nummer 5 CoronaBetrVO) Hier ist demnach von der Lehr- oder Betreuungskraft im Rahmen einer Gesamtabwägung anhand verschiedener Kriterien (z.B. curriculare Vorgaben, Dauer des Gesangs, Anzahl der singenden Schülerinnen und Schüler, Raumgröße, Lüftungsmöglichkeit, Möglichkeit des Singens im Freien) festzustellen, ob das schulische Singen im jeweiligen Innenraum vertretbar erscheint.

Diese Vorschriften für das Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten gelten gleichermaßen im Rahmen des regulären Musikunterrichts wie auch für außerunterrichtliche musikalische Bildungsangebote (z.B. Chöre sowie Bläser in Orchestern bzw. Ensembles, musikalische Angebote in Ganztags- und Betreuungsangeboten) – sowohl im Hinblick auf das Proben wie auch auf Aufführungen. Für diese Tätigkeiten sind insbesondere die Hinweise zur regelmäßigen und dauerhaften Durchlüftung der Räume zu beachten (vgl. § 1 Abs. 3 CoronaBetrVO). Weiterhin sollte bei der Umsetzung des Lehrplans sensibel und mit Augenmaß auf erhöhten Aerosolaustausch (bspw. beim Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten) im Unterricht geachtet werden, um etwaige Quarantänisierungen innerhalb der Lerngruppe zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu reduzieren.

1. Schulfahrten

Im Schuljahr 2021/2022 können Schulen in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland entscheiden. Die Schulkonferenzen haben – zeitnah nach ihrer Konstituierung – ein Fahrtenprogramm festlegen (§ 65 Abs. 2 Nr. 6 SchulG). Hierbei ist Folgendes zu beachten:

  • Es gelten grundsätzlich die Regelungen der Richtlinien für Schulfahrten (RdErl. vom 19.03.1997 – siehe BASS 14-12 Nr. 2).
  • Schulfahrten können durchgeführt werden, wenn die infektiologische Entwicklung und Verhältnisse am Standort der Schule und im Zielgebiet der Schulfahrt dies zulassen.
  • Vor der Durchführung ist seitens der Schule sorgfältig abzuwägen, ob der aufgrund einer Schulfahrt entstehende Ausfall von Präsenzunterricht angesichts eventuell bestehender Lernrückstände verantwortbar ist. Auch Unterrichtsausfall bei unbeteiligten Klassen oder Kursen ist unbedingt zu vermeiden.
  • Bei Schulfahrten innerhalb von Nordrhein-Westfalen sind die für Schulfahrten maßgeblichen Regelungen und Hygienevorgaben der Corona-Verordnungen in der jeweils aktuellen Fassung zu beachten. Diese stehen unter https://www.mags.nrw/coronavirus-regeln-nrw zur Verfügung.
  • Bei Schulfahrten innerhalb Deutschlands sind die rechtlichen Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes sowie eventuell spezifische lokale oder regionale Regelungen (z.B. Hygienevorgaben der Unterkünfte und Beförderungsmittel) zu beachten, mit denen sich die verantwortlichen Lehrkräfte vertraut machen müssen.
  • Bei Schulfahrten in das Ausland ist vor der Buchung eine sorgfältige Risikoabwägung vorzunehmen.
    • Hierbei sind unter anderem die Informationen zur Ausweisung von internationalen Risikogebieten heranzuziehen, die das Robert-Koch-Institut (RKI) jeweils aktuell auf seiner Internetseite veröffentlicht.
    • Zudem sind die jeweils aktuellen Bestimmungen der bundesrechtlichen Coronavirus-Einreiseverordnung (CoronaEinreiseV) zu beachten. Diese sind auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) einsehbar.
  • Auch bei einer mehrtägigen Schulfahrt gelten die landesrechtlichen Vorgaben der Corona-Betreuungsverordnung (CoronaBetrVO) und der CoronaTestQuarantäneVerordnung (CoronaTestQuarantäneVO).
  • Eine Teilnahme an einer Schulfahrt als verbindliche Schulveranstaltung ist nur für Schülerinnen und Schüler möglich, die einen aktuellen Nachweis über einen Negativtest oder eine vollständige Impfung oder eine Genesung erbringen. Im Falle eines Nicht-Nachweises übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen nicht die anfallenden Kosten für diese Schülerinnen und Schüler.
  • Zur Umsetzung der Testungen während der Schulfahrt sind entweder die Möglichkeiten der Bürgertestung am Zielort oder die in den Schulen vorhandenen Bestände an Antigen-Selbsttests zu nutzen. Für vollständig geimpfte oder genesene Schülerinnen und Schüler entfällt die Testobliegenheit.
  • Im Falle eines positiven Testergebnisses sollte
    • bei Schulfahrten innerhalb von Nordrhein-Westfalen sowie innerhalb von Deutschland das für den Unterkunftsort der Schulfahrt zuständige Gesundheitsamt,
    • bei Schulfahrten in das Ausland das für die Schule in Nordrhein-Westfalen zuständige Gesundheitsamt informiert und mit diesem das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

 

2. Stornierungskosten

Bei den Buchungen für Schulfahrten sind die Stornoregelungen des jeweiligen Anbieters, insbesondere im Fall coronabedingter Stornierungen, zu berücksichtigen. Viele Anbieter von Schulfahrten haben gesonderte Regelungen, so dass in einem solchen Fall keine Stornierungskosten entstehen.

Sollten bei unvorhersehbaren Entwicklungen pandemiebedingte Stornierungen notwendig sein und dadurch Kosten entstehen, erfolgt keine Übernahme der Stornierungskosten durch das Land. Dies gilt auch dann, wenn während einer Schulfahrt ein positives Testergebnis vorliegt und die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler deswegen die Schulfahrt nicht mehr fortsetzen kann und von ihren Eltern auf eigene Kosten abzuholen ist.

Umso wichtiger ist es, dass die Schulen vor Vertragsabschluss von allen Eltern eine schriftliche, rechtsverbindliche Erklärung über die Teilnahme an der Veranstaltung und die verpflichtende Kostentragung einholen; hierbei sind die Eltern auf die Möglichkeit hinzuweisen, eine Reiserücktrittsversicherung abzuschließen, die auch das Risiko eines Abbruchs der Schulfahrt aufgrund einer positiven Coronavirus-Testung ihres Kindes abdeckt (vgl. Nr. 5.2 des o.g. RdErl.).

 

3. Internationale Begegnungen

Schulen können persönliche Begegnungen mit ihren internationalen Austauschpartnern planen und realisieren. Sie tun dies aber weiterhin in eigener Verantwortung. Hierzu gehört auch die Verantwortung, sich über die aktuelle pandemische Lage in dem Zielland zu informieren.

Dies gilt für

  • die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im schulischen Bereich mit den Niederlanden und Belgien,
  • Landesprogramme zur Förderung von Begegnungsmaßnahmen mit Polen, dem Großbritannien, Israel, Palästina,
  • Mobilitäten im Rahmen von Erasmus+ - Schulpartnerschaftsprojekten,
  • individuell organisierte Austauschmaßnahmen und
  • nordrhein-westfälische Schüleraustauschprogramme mit Frankreich und der Schweiz.

An dieser Stelle wird auf die Durchführung virtueller Begegnungsmaßnahmen hingewiesen, die das Land Nordrhein-Westfalen seit dem Frühjahr 2021 fördert.

 

4. Ersatzschulen und Ergänzungsschulen

Den Privatschulen (Ersatzschulen und Ergänzungsschulen) wird empfohlen, entsprechend zu verfahren.

Offene und gebundene Ganztagsangebote und Betreuungsangebote gemäß BASS 12-63 Nr. 2 können unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes regulär und in der Regel im vollen Umfang durchgeführt werden. Voraussetzung dafür ist ein Schulbetrieb in vollständiger Präsenz.

Eine regelmäßige Teilnahme an den Angeboten ist vorgesehen. Über begründete Ausnahmen in Einzelfällen kann vor Ort entschieden werden.

Falls in einer Übergangszeit begründete Abweichungen vom regulären zeitlichen Umfang der Angebote erforderlich sind, z.B. aufgrund der standortbezogenen personellen und räumlichen Situation vor Ort, wird die Umsetzung von Schulleitung und OGS-Leitung unter Einbeziehung des Schulträgers gestaltet. Grundsätzlich ist soweit wie möglich ein regulärer Angebotsumfang anzustreben. Die für diese Aufgabe zur Verfügung gestellten Stellenzuschläge sind entsprechend einzusetzen.

Die Zusammensetzung der Gruppen in den Ganztags- und Betreuungsangeboten ist, wie auch im Unterricht, zu dokumentieren, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Die Umsetzung auch jahrgangsübergreifender Ganztagskonzepte ist möglich.

Alle Schulen können Schulmensen betreiben. Zulässig sind auch Angebote der Zwischen- und Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros, wenn die aktuell gültigen Vorgaben gemäß Infektionsschutz und Hygienevorschriften eingehalten werden. Inwieweit die bisher geltenden Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen (klassen- oder kursweises Einnehmen der Mahlzeiten, Vorgaben für die Besetzung der Tische, Sicherung der Rückverfolgbarkeit etc.) auch nach den Sommerferien praktiziert werden sollen, muss von der Infektionslage abhängig gemacht werden. Hierüber werden Sie rechtzeitig zu Beginn des Schuljahres informiert.

Die Mitwirkung externer Partner im Ganztag ist ebenfalls möglich und wird vor Ort im Rahmen der bestehenden Konzepte konkret ausgestaltet.

 

Weitere Informationen finden Sie auch hier.

Der Besuch außerschulischer Lernorte und die Kooperation mit außerschulischen Partnern (z.B. Theater, Museen, …) sind bei einem Schulbetrieb in vollständiger Präsenz uneingeschränkt möglich. Die standortbezogenen Hygienekonzepte der zu besuchenden Einrichtungen bzw. die schulischen Hygienevorgaben müssen, unter Berücksichtigung des regionalen Infektionsgeschehens, eingehalten und bei der Planung und Durchführung der Veranstaltung und von Fahrten berücksichtigt werden.

Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie zeigen, dass es umso wichtiger ist, zielgenau an den Lernausgangslagen anzusetzen. Im vergangenen Schuljahr haben Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler ihre Kompetenzen in den unterschiedlichsten Bereichen ausdifferenzieren können und müssen. Dies bildet eine gute Grundlage, mit den Möglichkeiten der pädagogischen Diagnose die richtigen Ansätze für eine individuelle Förderung und ein erfolgreiches Weiterlernen anzubieten, um die Bildungsbiografie der Schülerinnen und Schüler langfristig zu stärken.

Jede Schule hat eine eigene, den jeweiligen besonderen Bedingungen angepasste Diagnose- und Unterstützungskultur zur angemessenen individuellen Förderung ihrer Schülerinnen und Schüler.

Dabei sollen die sozial-emotionalen Aspekte genauso wie vorhandene Lernrückstände in den Blick genommen und im Anschluss schrittweise aufgearbeitet werden.

Ergänzend hierzu stellt QUA-LiS NRW den Schulen ein Online-Angebot zur Verfügung, um mögliche Lernrückstände aufzuholen:

https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/aufholen-nach-corona/abbau-von-lernrueckstaenden/index.html

Die in diesem Angebot zusammengestellten Unterstützungsmaterialien beziehen sich sowohl auf das fachliche als auch auf das überfachliche – wie etwa das sozial-emotionale – Lernen:

  • Unterstützungsmaterialien zur Diagnose von Lernständen,
  • Angebote zur Förderung von Kernkompetenzen,
  • Diagnoseinstrumente und darauf abgestimmte Förderangebote

        sowie

  • weitere überfachliche Unterstützungsmaterialien.

Das Angebot an Materialien soll weiter ausgebaut werden.

Auch in Berufskollegs wird zu Schuljahresbeginn in allen Jahrgangsstufen und Bildungsgängen grundsätzlich der Unterricht in vollem Umfang in Präsenz aufgenommen. Ausschließlich bei besonderen organisatorischen Gegebenheiten und pädagogischen Bedarfslagen kann die Schulleitung auf Grundlage des Erlasses vom 1. Juli 2021 zur „Fortführung der Verknüpfung von Distanz- und Präsenzunterricht im Schuljahr 2021/2022“ weiterhin abweichende Einzelfallregelungen treffen, die vorab der Bezirksregierung anzuzeigen sind.

Im Fokus soll in den ersten Schulwochen die Übergangsgestaltung der Schülerinnen und Schüler stehen, die die Schule am Ende des letzten Schuljahres verlassen haben und noch keine Anschlussoption haben. Diese Schülerinnen und Schüler müssen im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) zusammen mit den Partnern, insbesondere der Berufsberatung der Agentur für Arbeit, beraten und betreut werden. Dabei ist zu beachten, dass noch viele freie Ausbildungsstellen zur Verfügung stehen.

Die Vorgaben für die Durchführung der einzelnen Standardelemente sind in den aktuellen FAQs im Bildungsportal einzusehen

https://www.schulministerium.nrw/themen/schulsystem/berufliche-orientierung

Aufgrund der fortdauernden pandemischen Lage besteht auch weiterhin besonderer Informationsbedarf zum Unterrichtsbetrieb. Daher wird das Verfahren der verpflichtenden Corona-Sondermeldung Online (COSMO) auch im Schuljahr 2021/2022 als Befragung aller öffentlichen Schulen in Nordrhein-Westfalen weitergeführt.

Ab der zweiten Schulwoche (KW 34) findet die Befragung regelmäßig jeweils zum Stichtag Mittwoch statt. Wie im vergangenen Schuljahr werden die Schulen gebeten, einen Fragebogen zu verwenden, der aus dem Bildungsportal mit den üblichen Zugangsdaten aufrufen werden kann. Nähere Durchführungsbestimmungen und Informationen erhalten die Schulen dazu mit einer gesonderten E-Mail.

Die Schulen sind insbesondere zum Schuljahresbeginn besonders belastet und der Schulbetrieb stellt unter den Bedingungen der Corona-Pandemie eine Herausforderung dar. Dennoch ist die Teilnahme an der Umfrage verpflichtend. Durch die Rückmeldungen der Schulen werden wichtige Informationen über den Schulbetrieb vor Ort gewonnen, um angemessene Entscheidungen für die Fortführung des Unterrichtsbetriebes in der Pandemie treffen zu können.

Ergebnisse der wöchentlichen Umfrage zum Schulbetrieb in Corona-Zeiten 

Bewegung, Spiel und Sport leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialemotionalen Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern. Dabei zeigt körperliche Aktivität positive Auswirkungen auf die physische, psychosoziale und geistige Gesundheit. Insbesondere in der Pandemiesituation sollen Möglichkeiten dieser positiven Einflussnahme auf die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern in den Schulen bewusst ausgeschöpft werden.

Hinweise zur Gestaltung eines bewegungsfreundlichen Schulklimas finden sich hier: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/Broschueren/Info_Schule_Bewegung.PDF.

Für die partizipative Gestaltung des Schullebens ist es unabdingbar, dass die Gremien der schulischen Mitwirkung ungehindert tätig werden können. Hierzu gehört insbesondere ihre Konstituierung nach den Wahlen zu Beginn des kommenden Schuljahres sowie die Beratung und Fassung erforderlicher Beschlüsse in Sitzungen. Eingeschränkte Tagungsmöglichkeiten und – im Falle der Schulkonferenz – grundsätzlich zulässige Eil- und Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 67 Absätze 4 und 5 SchulG sind nur noch als Ausnahmen vertretbar.

Die Tätigkeit der Schulmitwirkungsgremien stellt eine sonstige schulisch-dienstliche schulische Nutzung der Schule im Sinne von § 1 Absatz 5 Nr. 5 § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 der CoronaBetrVO dar. Da ist es, unter Wahrung der weiter geltenden Vorgaben an den Hygiene- und Infektionsschutz zulässig und erforderlich, dass auch die Elternvertreter in den Mitwirkungsgremien das Recht haben, hierzu die Schule zu betreten; So ist der Zutritt zum Schulgebäude nur für immunisierte, also für geimpfte und genesene oder getestete Personen gestattet (§ 3 Absatz 1 Coronabetreuungsverordnung). Entsprechendes gilt für die Schülervertretung. Für Lehrkräfte handelt es sich um die Erledigung von nicht unterrichtlichen Dienstaufgaben nach § 1 Absatz 5 Nr. 2 CoronaBetrVO.

Die Schulmitwirkungsgremien können also grundsätzlich uneingeschränkt tagen. Für die Schulmitwirkungsgremien ist eine Erleichterung bei der Maskenpflicht vorgesehen (§ 2 Absatz 1 Satz 2 Nummer 10 Coronabetreuungsverordnung.

Für weitere Informationen zum Thema Elternmitwirkung wird auf die SchulMail vom 3. August 2021 verwiesen.

Wird der Unterricht bei heißem Wetter durch hohe Temperaturen in den Schulräumen beeinträchtigt, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter, ob Schülerinnen und Schülern Hitzefrei gegeben wird. Weitere Bestimmungen hierzu enthält der Runderlass „Teilnahme am Unterricht und an sonstigen Schulveranstaltungen“ (BASS-12-52 Nr. 1). Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II erhalten nach diesen Vorgaben kein Hitzefrei. Das Ministerium für Schule und Bildung hat jedoch mit Runderlass vom 15. Juni 2021 an die Schulaufsichtsbehörden verfügt, dass die Regelungen zum Hitzefrei auch für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II gelten, solange diese gemäß § 1 Absatz 3 der Coronabetreuungsverordnung dazu verpflichtet sind, im Unterricht eine Gesichtsmaske zu tragen. In der aktuellen Situation mit strengen Hygiene- und Infektionsschutzvorgaben ist diese Ausnahmeregelung bei steigenden Temperaturen angemessen. Eine vergleichbare Regelung hatte das Ministerium auch im letzten Jahr mit Runderlass vom 11. August 2020 getroffen.

Abiturprüfungen 2022 an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs

Die schriftlichen Abiturprüfungen 2022 finden planmäßig ab dem 26.04.2022 statt.

Der letzte Prüfungstag des Haupttermins ist der 10.05.2022; der letzte Prüfungstag des Nachschreibetermins ist der 23.05.2022.

Standardsicherung NRW - Zentralabitur GOSt - Termine - Rahmentermine und Terminierung der schriftlichen Prüfungen in den einzelnen Fächern (Fachprüfungstermine) für die zentralen Abiturprüfungen 2022 

Das Prüfungsverfahren wird regulär durchgeführt. Im Prüfungszeitraum gibt es prüfungsfreie Tage, die verhindern, dass die Prüflinge an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Kalenderwoche ihre Abiturklausuren schreiben müssen. Daher gibt es keine „Drei-Tage-Regelung“ wie im Abitur 2020 und 2021.

Die externe Zweitkorrektur wird planmäßig durchgeführt.

Die Aufgabenauswahl wurde in den meisten Fächern um eine zusätzliche Aufgabe erweitert. In den Fächern, in denen traditionell die Lehrkräfte eine Vorauswahl treffen, ändert sich für die Schülerinnen und Schüler im Prüfungsablauf nichts.

Die Lehrkräfte treffen die Auswahl aus den ihnen vorgelegten (erweiterten) Aufgabensets und berücksichtigen dabei im Rahmen der fachlichen Vorgaben, welche der Aufgaben in besonderem Maße zu dem tatsächlich erteilten Unterricht passen; die Prüflinge erhalten dann die ausgewählten Aufgaben zur Bearbeitung.

Dies gilt entsprechend für die Fächer, in denen in diesem Jahr die Lehrkräfte ausnahmsweise eine Vorauswahl treffen müssen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach der Vorauswahl Aufgaben im gewohnten Umfang zur eigenen Auswahl.

In den Fächern, in denen ausschließlich eine Schülerauswahl erfolgt, erhalten die Prüflinge eine zusätzliche Aufgabe zur Auswahl.

Standardsicherung NRW - Zentralabitur GOSt - Fachliche Vorgaben, Hinweise und Materialien

Standardsicherung NRW - Zentralabitur WBK - Fächerübersicht

Darüber hinaus bleibt das Prüfungsverfahren gleich.

In der Woche vor den Osterferien findet eine intensive Prüfungsvorbereitung statt.

Die Leistungsbewertung der Qualifikationsphase 2 endet am 31.03.2022.

Vom 01.04. - 07.04.2022 findet Unterricht nach organisatorischer Maßgabe der jeweiligen Schule zur Vorbereitung auf die Prüfungen nur noch in den Abiturfächern statt.

Die Teilnahme an dieser Prüfungsvorbereitung ist für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Studierenden verpflichtend.