Schülerin sitzend mit Heft und Stift mit Maske im Klassenverband

Unterrichtsinhalte & Prüfungen

Hier finden Sie Informationen zu Themen wie Leistungsbewertung, Musik- und Sportunterricht und Abiturprüfungen 2022.

Es ist mehr als in den vergangenen Jahren erforderlich, dass sich in den Fachschaften über die für das Schuljahr notwendigen Vorkenntnisse in den Jahrgangsstufen verständigt wird und diese zu Beginn des Schuljahres wiederholt, vertieft und die Kompetenzen diagnostiziert werden. Ziel ist es, für die Schülerinnen und Schüler eine positive Lernausgangslage zu schaffen, die ihnen eine Anknüpfung an die neuen Inhalte erleichtern soll. Auch soll den Schülerinnen und Schülern damit ermöglicht werden, außerschulische Lernpartner zielführend in Anspruch nehmen zu können. Das Land stellt hierfür zusätzlich – auch in Kooperation mit anderen Bundesländern – ein erweitertes Instrumentarium für eine Reihe von Fächern und Jahrgangsstufen zur Verfügung, das sukzessive weiter ausgebaut wird.

QUA-LiS NRW hat hierzu unter der Überschrift „Schulentwicklung“ ein Online-Portal „Ankommen und Aufholen nach Corona“ bereitgestellt, das den Schulen und den Lehrkräften eine systematische Zusammenstellung von Diagnosetools und Unterstützungsmaterialien zur Verfügung stellt. Das Webangebot gliedert sich nach Schulstufen (Primarstufe, Sekundarstufe I, Sekundarstufe II und Berufskolleg) sowie nach Fächern, enthält eine Zusammenstellung an Instrumenten zu den Bereichen sozial-emotionale Aspekte, Lernentwicklung, Feedback/Beratung, allgemeine Diagnostik, Lebenssituation von Schülerinnen und Schülern sowie Sprachbildung. Darüber hinaus bietet es kurze Erläuterungen und Hinweise zu jedem aufgeführten Material und schließlich Unterstützung auch über die Zeit der Pandemie hinaus zu den schulischen Themen Diagnose, individuelle Förderung und sozial-emotionales Lernen.

Weitergehende Informationen hierzu sind  auf der QUA-LiS-Seite zu finden: https://www.schulentwicklung.nrw.de/cms/aufholen-nach-corona/

Mit Blick auf die zentralen Prüfungen werden wir erneut frühzeitige Vorkehrungen treffen. Dabei werden wir selbstverständlich auch die Erfahrungen des vergangenen Schuljahres auswerten und hieraus weitere Konsequenzen ziehen. Insgesamt hat sich das Festhalten an den zentralen Prüfungen bewährt und dazu geführt, dass die Leistungen der Schülerinnen und Schüler ohne jede Einschränkung und jeden Makel gerade in dieser besonderen Corona-Situation besonders zu würdigen sind. Zu den bereits auf den Weg gebrachten Anpassungen gehören u.a. die erweiterte Aufgabenauswahl sowohl bei den Abiturprüfungen als auch bei den ZP 10, aber auch die gezielte, durch Lehrkräfte unterstützte Prüfungsvorbereitung in den Prüfungsfächern des allgemeinbildenden Abiturs in der letzten Unterrichtswoche der Q2. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der folgenden Seite: https://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/cms/. Dort erhalten Sie zudem weitere Informationen zu bundesweiten Anpassungen für die Abiturjahrgänge ab 2023. 

Mehr Informationen erhalten Sie auch auf der Seite zu Ankommen und Aufholen.

Der Sportunterricht inklusive Schwimmunterricht kann unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär und im vollen Umfang durchgeführt werden. Insgesamt gilt für den Sportunterricht: Sport im Freien kann ohne Maske wieder uneingeschränkt stattfinden. Für Sport in der Halle kann ebenfalls auf das Maskentragen verzichtet werden, soweit dies für die Sportausübung erforderlich ist. In diesen Fällen soll dann aber möglichst ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet sein.

In Umkleideräumen ist weiterhin das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend.

Weiterhin sollte bei der Umsetzung des Lehrplans sensibel und mit Augenmaß auf zu lange und enge Kontaktzeiten (bspw. bei Kontaktsportarten/Hilfestellungen in der Sporthalle) und erhöhten Aerosolaustausch (bspw. intensive Ausdauerbelastungen in der Sporthalle) im Unterricht geachtet werden, um etwaige Quarantänisierungen innerhalb der Lerngruppe zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu reduzieren.

Auch die außerunterrichtlichen Schulsportangebote sind in vollem Umfang möglich. Sollte es die lokale Pandemiesituation erfordern, sind die bewährten Konzepte für die Durchführung des Sportunterrichtes unter Beachtung regulierender Parameter wie beispielsweise Sport im Freien, Maskenpflicht, Ausschluss von Kontaktsport wiederzubeleben.

Für den Sportunterricht gilt die 3G-Regel, auch in den Fällen, wo der Unterricht nicht in der Schulanlage stattfindet, sondern in Sportstätten (Sporthallen, weitere Innenräume und sportartspezifischen Sportstätten, Schwimmbäder), die der Schulträger z.B. durch Anmietung von Dritten zur Verfügung stellt. Selbst wenn dort für das übrige Publikum die 2G-Regel gilt, darf Sportunterricht nicht von einem Nachweis über Impfung oder Genesung abhängig gemacht werden. § 4 Absatz 2 Nummern 3 und 4 der Coronaschutzverordnung in der Fassung vom 3. Dezember 2021 stellt dies nunmehr ausdrücklich klar.

Für Wettkampfsport im schulischen Kontext gilt entgegen der schulpflichtigen Sportangebote die Regelung nach § 4 Absatz 2 Satz 1 Nr. 4 der CoronaSchVO, die besagt, dass nur geimpfte oder genesene Personen an Wettkämpfen teilnehmen können, übergangsweise als Ersatz der Immunisierung jedoch auch ein Testnachweis nach § 2 Absatz 8a Satz 1 CoronaSchVO auf der Grundlage einer PCR-Testung ausreichend ist.

Zusätzlich kann auf das Maskentragen beim Wettkampfsport während der Sportausübung verzichtet werden, sofern dies für die Sportausübung erforderlich ist (§ 3 Absatz 2 Nr.12 CoronaSchVO).

Für den Musikunterricht gelten die allgemeinen Regelungen der jeweils gültigen Coronabetreuungsverordnung (CoronaBetrVO). Diese sehen außerhalb des Schulgebäudes keine Maskenpflicht vor.

Insofern sind auch das Singen sowie das Musizieren mit Blasinstrumenten im Freien ohne Maske möglich.

Das Musizieren mit Blasinstrumenten ist in Innenräumen ohne Maske zulässig (vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 Nummer 5 CoronaBetrVO), da es sich um eine Tätigkeit handelt, die nur ohne das Tragen einer Maske ausübt werden kann.

Beim gemeinsamen Singen in Innenräumen kann in Ausnahmefällen auf das Tragen einer Maske verzichtet werden, „wenn die verantwortliche Lehr- oder Betreuungskraft ausnahmsweise festgestellt hat, dass das Tragen einer Maske in Innenbereichen zeitweise [z.B. kurzer Gesangsabschnitt innerhalb einer Musikstunde] oder in bestimmten Unterrichtseinheiten mit den pädagogischen Erfordernissen und den Zielen des Unterrichts nicht vereinbar ist […]; in diesen Fällen soll ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Personen gewährleistet werden.“ (§ 2 Abs. 1 Satz 2 Nummer 6 CoronaBetrVO) Hier ist demnach von der Lehr- oder Betreuungskraft im Rahmen einer Gesamtabwägung anhand verschiedener Kriterien (z.B. curriculare Vorgaben, Dauer des Gesangs, Anzahl der singenden Schülerinnen und Schüler, Raumgröße, Lüftungsmöglichkeit, Möglichkeit des Singens im Freien) festzustellen, ob das schulische Singen ohne Maske im jeweiligen Innenraum vertretbar erscheint; angesichts der pandemischen Lage sollte derzeit auf ein Singen ohne Maske im Klassenraum verzichtet werden. Im Übrigen ist das Singen mit Maske in Innenräumen erlaubt.

Diese Vorschriften für das Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten gelten gleichermaßen im Rahmen des regulären Musikunterrichts wie auch für außerunterrichtliche musikalische Bildungsangebote (z.B. Chöre sowie Bläser in Orchestern bzw. Ensembles, musikalische Angebote in Ganztags- und Betreuungsangeboten) – sowohl im Hinblick auf das Proben wie auch auf Aufführungen. Für diese Tätigkeiten sind insbesondere die Hinweise zur regelmäßigen und dauerhaften Durchlüftung der Räume zu beachten (vgl. § 1 Abs. 3 CoronaBetrVO). Eine Sitzplatz-Dokumentation wird empfohlen, um die Kontaktverfolgung im Infektionsfall zu vereinfachen. Weiterhin sollte bei der Umsetzung des Lehrplans sensibel und mit Augenmaß auf erhöhten Aerosolaustausch (bspw. beim Singen und Musizieren mit Blasinstrumenten) im Unterricht geachtet werden, um etwaige Quarantänisierungen innerhalb der Lerngruppe zu vermeiden bzw. so weit wie möglich zu reduzieren.

Abiturprüfungen 2022 an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs

Die schriftlichen Abiturprüfungen 2022 finden planmäßig ab dem 26.04.2022 statt.

Der letzte Prüfungstag des Haupttermins ist der 10.05.2022; der letzte Prüfungstag des Nachschreibetermins ist der 23.05.2022.

Standardsicherung NRW - Zentralabitur GOSt - Termine - Rahmentermine und Terminierung der schriftlichen Prüfungen in den einzelnen Fächern (Fachprüfungstermine) für die zentralen Abiturprüfungen 2022 

Das Prüfungsverfahren wird regulär durchgeführt. Im Prüfungszeitraum gibt es prüfungsfreie Tage, die verhindern, dass die Prüflinge an drei aufeinanderfolgenden Tagen in einer Kalenderwoche ihre Abiturklausuren schreiben müssen. Daher gibt es keine „Drei-Tage-Regelung“ wie im Abitur 2020 und 2021.

Die externe Zweitkorrektur wird planmäßig durchgeführt.

Die Aufgabenauswahl wurde in den meisten Fächern um eine zusätzliche Aufgabe erweitert. In den Fächern, in denen traditionell die Lehrkräfte eine Vorauswahl treffen, ändert sich für die Schülerinnen und Schüler im Prüfungsablauf nichts.

Die Lehrkräfte treffen die Auswahl aus den ihnen vorgelegten (erweiterten) Aufgabensets und berücksichtigen dabei im Rahmen der fachlichen Vorgaben, welche der Aufgaben in besonderem Maße zu dem tatsächlich erteilten Unterricht passen; die Prüflinge erhalten dann die ausgewählten Aufgaben zur Bearbeitung.

Dies gilt entsprechend für die Fächer, in denen in diesem Jahr die Lehrkräfte ausnahmsweise eine Vorauswahl treffen müssen. Die Schülerinnen und Schüler erhalten nach der Vorauswahl Aufgaben im gewohnten Umfang zur eigenen Auswahl.

In den Fächern, in denen ausschließlich eine Schülerauswahl erfolgt, erhalten die Prüflinge eine zusätzliche Aufgabe zur Auswahl.

Standardsicherung NRW - Zentralabitur GOSt - Fachliche Vorgaben, Hinweise und Materialien

Standardsicherung NRW - Zentralabitur WBK - Fächerübersicht

Darüber hinaus bleibt das Prüfungsverfahren gleich.

In der Woche vor den Osterferien findet eine intensive Prüfungsvorbereitung statt.

Die Leistungsbewertung der Qualifikationsphase 2 endet am 31.03.2022.

Vom 01.04. - 07.04.2022 findet Unterricht nach organisatorischer Maßgabe der jeweiligen Schule zur Vorbereitung auf die Prüfungen nur noch in den Abiturfächern statt.

Die Teilnahme an dieser Prüfungsvorbereitung ist für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Studierenden verpflichtend.