Eine Schülerin sitzt auf einer Wiese und winkt in ihr Smartphone, im Hintergrund sind die Houses of Parliament und Big Ben in London zu erkennen.

Auslandsbetriebspraktikum

Betriebspraktika im Ausland werden von den teilnehmenden Schülerinnen und Schüler als wichtige persönliche Erfahrung erlebt. Umfangreiche Informationen finden Sie hier.

Betriebspraktika leisten einen besonderen Beitrag zu einem tieferen Verständnis des Gastlandes und seiner Menschen, zu einem Abbau von Vorurteilen und einer Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse. Darüber hinaus tragen Auslandsbetriebspraktika dazu bei, berufsbezogene Kompetenzen zu entwickeln. Sie sind damit ein wichtiger Baustein in der Berufswahlorientierung: Der Nachweis eines Betriebspraktikums im Ausland ist ein Qualifikationsmerkmal, das die Einstellungschancen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger verbessert. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite "Kein Abschluss ohne Anschluss" und auf der Internetseite Internationalisierung der Berufsausbildung.

Auslandsbetriebspraktika werden in der Regel an allgemein bildenden Schulen im Rahmen einer gut funktionierenden Schulpartnerschaft durchgeführt. Besonders umfassend sind hierbei die Erfahrungen mit dem Projekt "Praxis", einem Umsetzungsmodell der Kooperationspartner Nordrhein-Westfalen und Nord-Pas de Calais in Frankreich, und dem Projekt "Internationales Betriebspraktikum Türkei - Nordrhein-Westfalen". Um allen interessierten Schulen einen schnellen, strukturierten Zugriff auf nützliche Informationen zum Thema Betriebspraktikum zu ermöglichen, stellt die Landesregierung praktische Leitfäden als Download bereit:

Die Checkliste unterstützt Schulen bei der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Auslandsbetriebspraktika. Mit dieser übersichtlichen Tabelle können alle wichtigen Aufgaben verwaltet werden.

Die Handreichungen "Betriebspraktikum im Ausland - Ausgabe F (Frankreich)" von 2007 und "Betriebspraktikum im Ausland - Ausgabe T (Türkei)" von 2008 sollen allgemein bildenden Schulen als Anregung dienen und enthalten, neben Hinweisen zur Durchführung, rechtliche Grundlagentexte sowie Mustervorlagen zur Unterstützung der konkreten Arbeit in der Schule.

Zur Förderung der Internationalisierung der Berufsbildung in Nordrhein-Westfalen sind Zertifizierungsstrategien entwickelt. Zertifiziert werden Berufskollegs, die ihre Internationalisierungsstrategie in der Berufsbildung nachhaltig verankern, aber auch Leistungen der Auszubildenden, die im Rahmen des Curriculums für die Zusatzqualifikation "Internationale berufliche Mobilität" erbracht werden.

Zur qualitativen Unterstützung des Prozesses wurde ein Qualitätsrahmen und Leitfaden entwickelt, damit Lehrkräfte in den Berufskollegs und Ausbildende eine strukturierte Arbeitsgrundlage erhalten, um Mobilität im Rahmen binationaler Partnerschaften systematisch planen, durchführen und evaluieren zu können. Dieser führt nicht nur den Prozess von der Idee bis hin zur Reflexion des Praktikums, sondern auch Chancen auf: So können beispielsweise Lernaufenthalte im Ausland bis zu einer Dauer von einem Viertel der Ausbildungszeit angerechnet werden. Damit wird die Motivation gesteigert, ein Auslandspraktikum wahrzunehmen.

Diese Publikation finden Sie unter "Qualitätsrahmen und Leitfaden" auch in verschiedenen Fremdsprachen.

Zusätzlich steht den Schulen als direkter Ansprechpartner das Teildezernat "Internationaler Austausch" in der Bezirksregierung Düsseldorf in landesweiter Zuständigkeit zur Verfügung.

Den Berufskollegs stehen die EU-Geschäftsstellen bei den Bezirksregierungen als direkte Ansprechpartner für die Internationalisierung der Berufsbildung zur Verfügung.

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