Eine junge Frau nimmt ein Foto mit einer Kamera auf.

„Den fotografischen Blick durchschauen lernen – Umgang mit Fotoquellen“

Bei der Arbeit mit Fotoquellen gibt es viel, was Schülerinnen und Schüler beachten müssen. Bildungspartner NRW lädt zu einer Fachtagung ein und informiert, wie man dazu mit außerschulischen Partnern kooperieren kann.

[Schule NRW 11-22]

Historische Fotos sind trügerische Quellen. Wie Texte bilden sie die vergangene Wirklichkeit nicht einfach ab. Ein Foto ist nämlich ebenso Darstellung wie Weglassung von Realität. Es entfaltet seine Wirkung nicht allein dadurch, was es zeigt, sondern auch dadurch, was es nicht zeigt. Über seinen Entstehungszusammenhang nichts zu wissen, kann zum völligen Missverstehen eines Bildes führen. Insbesondere Fotos aus Krieg und Diktatur bedürfen einer quellenkritischen Erschließung, damit Schülerinnen und Schüler die Absichten der Fotografierenden und ihrer Auftraggeber durchschauen können. Welche Übungen fördern diesen durchschauenden Blick? Wie können außerschulische Bildungspartner die Förderung von Bildkompetenzen unterstützen?

Zu diesen Themen bietet Bildungspartner NRW die Fachtagung „Den fotografischen Blick durchschauen lernen – Umgang mit Fotoquellen“ am 7. Dezember im LandesMuseum Bonn an. Die Fachtagung präsentiert Praxisbeispiele zur Erschließung von Fotoquellen in der Schule und an außerschulischen Lernorten wie Archiven, Gedenkstätten, Museen und Medienzentren. Vorträge des Historikers Gerhard Paul und des international tätigen Fotografen Andreas Herzau richten den Fokus unter anderem auf didaktische und bildethische Fragen an die Fotografie.

Die Tagung richtet sich an Lehrkräfte, Mitarbeitende außerschulischer Lernorte, KT-Moderatorinnen und Moderatoren, ZfsL, ZfL, universitäre Geschichtsdidaktik, kommunale Akteure, politische Bildnerinnen und Bildner. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Informationen unter: https://url.nrw/Bipa_Veranstaltung