Feature „Die Geschichte des Holocaust ist Kindern zumutbar“

Kann man den Nationalsozialismus und den Holocaust schon in der Grundschule behandeln? Das Feature „Die Geschichte des Holocaust ist Kindern zumutbar“ von Dorothea Marcus widmet sich diesem Thema und seiner Umsetzung in der Grundschule oder jungen Lerngruppen der Sekundarstufe I.

[Schule NRW 05-21]

Die meisten Kinder haben eine Vorstellung von der nationalsozialistischen Vergangenheit in Deutschland eine Vorstellung. Das Thema wird in Medien, öffentlichen Debatten, Gedenktagen und familiäre Erzählungen gegenüber Kindern aber nicht mit Kindern thematisiert, das Kinderzimmer ist kein Schonraum. Eine Auseinandersetzung mit Krieg, Holocaust und politischer Gewaltherrschaft in der Grundschule oder in jüngeren Lerngruppen der Sekundarstufe I sollte daher kein Tabu sein.

Der gesamte Bereich der Erinnerungskultur bietet auch für Kinder Möglichkeiten der Teilhabe – hier liegt die Chance zu einer wirklichen Grundsteinlegung für eine lebendige Zukunft der Erinnerungskultur. Welche Chancen liegen in der praktischen Erinnerungsarbeit mit Kindern? Welche Vorstellungen und Fragen bringen Kinder mit? Welche Methoden und Materialien werden ihren Interessen am ehesten gerecht? Inwieweit lassen sich damit demokratische, rassismus- und antisemitismuskritische Einstellungen und Haltungen entwickeln? Welche Grenzen sind dem historisch-politischen Lernen von Kindern im Alter zwischen acht und zwölf Jahren gesetzt?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Audio-Feature „Die Geschichte des Holocaust ist Kindern zumutbar – Bildungsarbeit zur nationalsozialistischen Vergangenheit mit Kindern“, das im Auftrag von Bildungspartner NRW produziert wurde.

Das Feature finden Sie unter: https://url.nrw/BiPaAudio