Zwei Jugendliche sind von hinten zu sehen, einer trägt eine Kippa

„Jüdisches Leben in NRW – Lernen durch Begegnungen“

Die Fachtagung von Bildungspartner NRW in Kooperation mit „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V.“ findet am 8. Dezember in Düsseldorf statt.

[Schule NRW 11-21]

Jüdisches Leben ist auch in Nordrhein-Westfalen von großer kultureller und gesellschaftlicher Vielfalt geprägt. Diese Vielfalt und Lebendigkeit wird aber im Unterricht noch zu wenig behandelt. Oft bleibt Unterricht beim einseitigen Blick auf jüdische Menschen als Opfer historischer Verfolgung und Gewalt stehen. Auch die aktuelle unfreiwillige Assoziierung jüdischer Menschen in Deutschland mit der Politik des Staates Israel gehört zu den negativen Alltagserfahrungen junger jüdischer Menschen in NRW. Umso wichtiger sind Lernangebote zur wechselseitigen Begegnung zum Kennenlernen und zur Auseinandersetzung mit der Lebendigkeit, Vielfalt und Diversität gegenwärtigen jüdischen Lebens.

Die Fachtagung „Jüdisches Leben in NRW – Lernen durch Begegnungen“ präsentiert konkrete Angebote zur jüdisch-nichtjüdischen Begegnung junger Menschen und diskutiert deren Chancen und Grenzen. Welche Potenziale bieten Begegnungskonzepte für das schulische Lernen? Welche Methoden und Formate sind zur Vorbereitung und Durchführung von Begegnungen geeignet? Die Fachtagung sucht Antworten auf diese Fragen. Sie stellt Praxisbeispiele vor und bietet Gelegenheit zum fachlichen Austausch. Ein Podium mit Schulministerin Yvonne Gebauer wird über die Aktualität und Relevanz jüdisch-nichtjüdischer Begegnungsangebote in der Schule und am außerschulischen Lernort diskutieren.

Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Lehrkräfte und alle im Bereich Schule Tätigen, an Studierende sowie an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Beratungsstellen für Antidiskriminierungsarbeit, außerschulischer Lernorte oder an Universitäten.

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://url.nrw/BiPaBegegnung