Lächelnder junger Lehrer im Gespräch mit einer Person, die man nur unscharf von hinten erkennt.

Lehrkräftebesoldung

Die Landesregierung beabsichtigt nach den Herbstferien einen Gesetzentwurf vorzulegen, mit dem die Besoldung der Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I stufenweise angehoben wird. Nach einer Beteiligung der Spitzenorganisationen der zuständigen Gewerkschaften und Berufsverbände soll der Gesetzentwurf sodann dem Landtag zugeleitet werden.

Der Gesetzentwurf wird folgende Eckpunkte enthalten:

  • Die Besoldung der Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I wird in fünf Schritten in die Besoldungsgruppe A 13 überführt.
  • Es erfolgt keine Unterscheidung zwischen Lehrkräften, die ihre Ausbildung nach Lehrerausbildungsgesetz 2009 absolviert haben und sog. nach altem Recht ausgebildeten Bestandslehrkräften.
  • Rückwirkend zum 1. November 2022 erhalten alle Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I eine (ruhegehaltsfähige) Zulage in Höhe von 115,- Euro, die bereits Anfang des kommenden Jahres zur Auszahlung gelangen soll.
  • Diese Zulage erhöht sich jährlich jeweils zum 1. August – und zwar ab 1. August 2023 auf 230,- Euro, ab dem 1. August 2024 auf 345,- Euro und ab dem 1. August 2025 auf 460,- Euro.
  • Zum 1. August 2026 werden schließlich alle Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I kraft Gesetzes in die Besoldungsgruppe A 13 überführt.
  • Die Mehrausgaben für die Besoldung der Lehrkräfte belaufen sich allein im Zeitraum 2022 bis 2026 auf knapp 900 Millionen Euro.

Damit wird der entsprechende Auftrag der Koalitionsvereinbarung 2022 - 2027 von CDU und GRÜNEN umgesetzt.