Mädchen streckt abwehrend die Hand aus.

Pilotprojekt YUNA der Lobby für Mädchen e.V zur Prävention weiblicher Genitalverstümmelung

Im Rahmen der Woche gegen Gewalt an Frauen vom 22. bis 26. November, die vom Land NRW initiiert und gefördert wird, bietet die Hilfsorganisation Lobby für Mädchen e.V. Webinare zum Thema Prävention von Genitalverstümmelung bei Mädchen und jungen Frauen an.

Schätzungsweise 67.000 Frauen, die in Deutschland leben, sind von weiblicher Genitalverstümmelung (englisch: female genital mutilation, kurz: FGM) betroffen. Mehrere tausend Mädchen und junge Frauen, zumeist im Alter von 4-14 Jahren, sind gefährdet, dieser traumatisierenden und irreparablen Praxis ausgesetzt zu werden. Die FGM stellt eine schwere Menschrechtsverletzung dar, die für die betroffenen Mädchen und jungen Frauen lebensbedrohlich ist und sie lebenslang traumatisiert.

Während der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen vom 22. bis 26. November 2021, die vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW initiiert und gefördert wird, bietet der Lobby für Mädchen e.V. ein Webinar zum Thema „Weibliche Genitalbeschneidung“ an. Lobby für Mädchen e. V. ist ein anerkannter Träger der Jugendhilfe mit Hilfsangeboten für Mädchen und junge Frauen im Kölner Raum. Das Webinar richtet sich an Fachkräfte an Grundschulen und soll einen Einstieg in die Thematik bieten. Darüber hinaus können nach Besuch des Webinars in einem Austauschforum zum Thema „Ferienbeschneidung“ Fragen gestellt werden und Praxistipps ausgetauscht werden.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist unter fgm-praevention[at]lobby-fuer-maedchen.de ab sofort möglich.

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