07.11.2022

Die Landesregierung zeichnet sechs neue Europaschulen in Nordrhein-Westfalen aus

Zahl der Europaschulen steigt auf 250

Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei und das Ministerium für Schule und Bildung teilen mit:

Schul- und Bildungsministerin Dorothee Feller hat sechs weiteren Schulen das Zertifikat „Europaschule in Nordrhein-Westfalen“ überreicht. Die Zahl der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen steigt damit auf 250.

Neu hinzugekommen sind Schulen in Aachen, Heek, Neuss, Neukirchen-Vluyn, Paderborn und Siegburg. Zum zwölften Mal fand die Jahrestagung der Europaschulen im Düsseldorfer Landtag statt und wurde gemeinsam vom Ministerium für Schule und Bildung und dem Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei ausgerichtet.

Schulministerin Dorothee Feller: „In Zeiten wie diesen – in denen in ein Land in Europa wieder Krieg getragen wird und die Menschen dort viel Leid, Vertreibung und Tod ertragen müssen, ist die Festigung des europäischen Gedankens, der Solidarität und gegenseitigen Unterstützung wichtiger denn je und unsere Europaschulen leben ihn. Wir sind als Landesregierung davon überzeugt, dass durch eine frühzeitige Beschäftigung und Auseinandersetzung in der Schule Einstellungen und Haltungen unserer jungen Menschen für ein gemeinsames Europa geformt, entwickelt und stabilisiert werden können. Die Zukunft Europas ist auch unsere Zukunft und sie liegt auch in unseren Schulen. Aktuell gibt es 250 Europaschulen in Nordrhein-Westfalen. Und wir können alle sehr stolz darauf sein. In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Europaschulen.“

Europaminister Nathanael Liminski: „Wir erreichen mehr Geschlossenheit und Zusammenhalt in Europa, wenn wir uns immer wieder bewusstmachen, wofür Europa steht, welche Werte wir vertreten und wie bereichernd unsere kulturelle Vielfalt ist. In unseren 250 Europaschulen in Nordrhein-Westfalen wird viel Zeit und Energie investiert, um den europäischen Gedanken mit Leben zu füllen. Es ist der Austausch im Kleinen durch Schulpartnerschaften und Jugendbegegnungen, der hilft, Klischees abzubauen, Verständnis füreinander zu schaffen und Brücken zu bauen. Ich danke allen Schulen für ihr unverzichtbares Engagement.“

Bei der Jahrestagung tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Europaschulen mit der ukrainischen Generalkonsulin Iryna Shum über die Chancen und die Bedeutung von Europaschulen aus und loteten Möglichkeiten von Schul- und Jugendpartnerschaften mit der Ukraine aus.

Eine Ehrung erfuhren außerdem die 17 Europaschulen, die bereits seit 2007 ohne Unterbrechung zertifiziert sind und in diesem Jahr ihre dritte Rezertifizierung erhalten.

Die neu in 2022 zertifizierten Europaschulen:

  • Anne-Frank-Gymnasium, Aachen
  • Kreuzschule Heek, Heek
  • Gesamtschule Norf, Neuss
  • Julius-Stursberg-Gymnasium, Neukirchen-Vluyn
  • Friedrich-Spee-Gesamtschule, Paderborn
  • Gymnasium Siegburg Alleestraße, Siegburg

Eine Liste aller Europaschulen finden Sie unter www.europaschulen.nrw.de.

 

Hintergrund

Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern, etwa durch die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland, fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler. Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. Danach müssen die Schulen ihr Europakonzept erneut bewerten lassen, um die Auszeichnung zu behalten.

 

Bei Bürgeranfragen wenden Sie sich bitte an:  Telefon 0211 837-1001.

Bei journalistischen Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministers für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien und Chef der Staatskanzlei, Telefon 0211-837-1399.

Dieser Pressetext ist auch verfügbar unter www.land.nrw

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