06.12.2021

Ministerin Gebauer: Vorgriffsstellen für Gymnasien sind ein Gewinn für alle Schulformen

G9-Vorgriffsstellen bereits überwiegend besetzt 

Das Ministerium für Schule und Bildung teilt mit:

Im Vorgriff auf die Umstellung auf den G9-Bildungsgang an Gymnasien zum Schuljahr 2026/27 hat die Landesregierung 1450 Vorgriffsstellen allein bis zum Schuljahr 2021/22 geschaffen. Diese zusätzlichen Stellen für das Gymnasium sollen in der Übergangszeit bis 2026 insbesondere den Schulen und Schulformen zu Gute kommen, die unter einem Lehrkräftemangel leiden. Bei den Lehrerinnen und Lehrern handelt es sich um grundständig ausgebildete Lehrkräfte für die Sekundarstufe II. Bereits jetzt sind circa 1.280 Lehrkräfte eingestellt.

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer erklärt: „Ich freue mich, dass wir die geplanten Stellen schnell und bereits überwiegend besetzen konnten. Mit den Vorgriffsstellen haben wir zudem für die Schülerinnen und Schüler aller Schulformen eine Win-win-Situation geschaffen: Zum einen können wir den Personalherausforderungen an anderen Schulformen besser begegnen, zum anderen schaffen wir schon heute die besten Bedingungen für den Unterricht in den Gymnasien ab 2026.“

Die Lehrerinnen und Lehrer werden dabei überwiegend von ihren Stammschulen an andere Schulformen abgeordnet. Der übermäßige Anteil der Abordnungen erfolgt an Grund- und Gesamtschulen. Um einen bestmöglichen Berufseinstieg zu gewährleisten, wird die besondere Situation der Abordnung von den Schulen berücksichtigt.

Insgesamt wird mit der Umstellung auf den G9-Bildungsgang im Jahr 2026/27 ein enormer Einstellungsbedarf (rund 4.200 Stellen) erwartet. Der Grund hierfür ist, dass es an den Gymnasien ab dann wieder 9 anstatt 8 Jahrgangsstufen geben wird. Im Vorgriff auf diesen Bedarf werden bereits jetzt Stellen bereitgestellt.

 

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