Eine Gruppe Menschen entdeckt das unterirdische Köln.

Tag des offenen Denkmals 2021

Ist es wirklich so, wie es scheint? Unter dem Motto „Schein & Sein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ lädt der Tag des offenen Denkmals am 12. September dazu ein, Denkmale in ganz Deutschland zu erkunden.

[Schule NRW 06-21]

Hinter Denkmalfassaden verbergen sich oft faszinierende Geschichten – das erleben alljährlich Millionen Besucher beim Tag des offenen Denkmals, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Auch 2021 laden Denkmaleigentümer und haupt- und ehrenamtliche Denkmalpfleger am 12. September interessierte Besucher in ihre Denkmale ein. Das Motto „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ rückt in diesem Jahr die Handwerkskunst der Illusion in den Mittelpunkt.

Zur alltäglichen Erfahrung im 21. Jahrhundert gehören retuschierte Bilder, die Wirklichkeit und Täuschung fast ununterscheidbar machen. Dabei ist der gekonnte Einsatz des „Scheins“ nicht neu. Ob Blendfassade, Quaderputz oder Rustizierung, illusionistische Techniken sind keine moderne Erscheinung. Sie zu entdecken, vorzuführen und zu erläutern, ist ein Aufgabenfeld am Tag des offenen Denkmals 2021.

Wie erfolgreich der Tag des offenen Denkmals nicht nur analog, sondern auch digital stattfinden kann, wurde 2020 erstmals deutlich. Mit über 1.200 virtuellen Beiträgen von Videos über Podcasts bis zu Livestream-Angeboten wurde der Denkmalbesuch bequem und vor allem sicher aus den eigenen vier Wänden ermöglicht. Innovative Formate sind entstanden und haben eine junge medienaffine Zielgruppe angesprochen. Außerdem konnten so Menschen erreicht werden, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert.

 

Weitere Informationen unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de