Vast vasteste – Hand in Hand in NRW

Das Landesprogramm „Vast vasteste – Hand in Hand in NRW“ stellt ab dem Schuljahr 2021/2022 für eine landesweite Bildungsmediation an Grundschulen für neuzugewanderte Kinder aus Südosteuropa und Kinder in vergleichbaren Lebenslagen im Rahmen des Masterplans Grundschule 20 Stellen zur Verbesserung der sozialen und schulischen Teilhabe bereit.

Seit einigen Jahren ist in NRW eine verstärkte Zuwanderung von Familien mit Roma-Hintergrund aus Südosteuropa und Familien in vergleichbaren Lebenslagen in diverse Kommunen und Kreise zu verzeichnen. Diese Familien sind vielfach besonders stark von Armut, Diskriminierung und einem Mangel an Teilhabemöglichkeiten betroffen, was sich häufig negativ auf die schulische Situation der schulpflichtigen Kinder auswirkt.

Die Kommunen, in denen diese Familien leben, stehen damit oftmals vor sehr komplexen und vielfältigen (schulischen) Herausforderungen.

Zur Überwindung dieser Situation stellt das Ministerium für Schule und Bildung im Rahmen des Masterplans Grundschule 20 Stellen ab dem Schuljahr 2021/2022 für eine landesweite Bildungsmediation an Grundschulen für neuzugewanderte Kinder aus Südosteuropa und Kinder in vergleichbaren Lebenslagen zur Verfügung.

Die bisherigen, durchweg sehr positiven Erfahrungen in dem Pilotprojekt „Vast vasteste - Hand in Hand“ in Dortmund bestätigen auch wissenschaftliche Empfehlungen (vgl. Strauss 2011, RomanoKher-Studie 2021), die auf die Relevanz von verzahnten, nachhaltigen Teilhabe- und Unterstützungsstrukturen und Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Vertretern aus der Roma-Community für gelingende Bildungsprozesse hinweisen.