Düsseldorf
24.06.2012

EU-Schulobstprogramm NRW - 65 weitere Schulen erhalten kostenloses Obst und Gemüse

65 neue Schulen und damit rund 10.000 Schülerinnen und Schüler wer­den ab dem nächsten Schuljahr zusätzlich in das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm aufgenommen. Von den bisher 519 teilneh­menden Schulen haben sich zudem 515 Schulen auch dieses Jahr wie­der angemeldet. Damit werden insgesamt 580 Grund- und Förderschu­len in Nordrhein-Westfalen mit rund 110.000 Schulkindern mehrmals pro Woche mit frischem und kostenlosem Obst und Gemüse versorgt. „Die Rücklaufquote von nahezu 100 Prozent bestätigt den Erfolg und die große Beliebtheit unseres Schulobstprogramms“, erklärte Verbraucher­schutzminister Johannes Remmel. „Die Kinder lernen durch das Pro­gramm ganz praktisch, wie sie sich gesund und ausgewogen ernähren können. Deshalb werden wir gewährleisten, das Schulobstprogramm auch in den nächsten Jahren fortzuführen und zu einer ständigen Ein­richtung in NRW auszubauen“, so Minister Remmel. Auch Schulministerin Sylvia Löhrmann freute sich über die gestiegene Zahl der Schülerinnen und Schüler, die vom Schulobstprogramm profi­tieren: „Frisches Obst und Gemüse macht Kinder fit für den Schulalltag. Somit wirkt sich die Vermittlung eines gesundheitsförderlichen Ernäh­rungsverhaltens auch positiv auf Lernfreude und Lernerfolg aus“. Sie unterstrich zudem, wie wichtig es ist, das Programm pädagogisch zu begleiten: „Wir wollen erklären, warum Obst und Gemüse für eine ge­sunde Ernährung so wichtig sind. Unser Ziel ist eine nachhaltige Förde­rung der Ernährungskompetenz.“ Die Auswahl der neuen Schulen erfolgte auch in diesem Jahr anhand bestimmter Kriterien, die mittels Online-Bewerbungsverfahren abgefragt wurden. Hauptkriterien waren soziale Faktoren, die regionale Verteilung der Schulobstschulen in Nordrhein-Westfalen, die vorgesehene päda­gogische Begleitung des Programms sowie das Thema Gesundheitsför­derung in der Schule. Rund 200 Schulen haben sich über das Online-Verfahren beworben, 65 konnten ausgewählt werden. Um die zusätzlichen rund 10.000 Kinder in das Programm aufnehmen zu können, wird ab dem Schuljahr 2012/2013 ein neuer Verteilrhythmus eingeführt. So erhalten alle Schulen, die neu in das Programm einstei­gen, an drei Tagen eine Lieferung mit Obst und Gemüse. Alle derzeit schon teilnehmenden Schulen, die aktuell noch an fünf Tagen pro Wo­che Obst und Gemüse erhalten, können sich im neuen Schuljahr zwi­schen einer viertägigen oder einer dreitägigen Förderung pro Woche entscheiden. Ab dem darauf folgendem Schuljahr 2013/2014 gibt es dann für alle teilnehmenden Schulen an drei Tagen die Woche eine Lieferung mit kostenlosem Obst und Gemüse. Zusätzlich erhalten die Schulen Unterstützung und Tipps, wie die zwei „schulobstfreien“ Tage organisiert werden können. Zum Beispiel durch eine gezielte Elternan­sprache oder auch durch Sponsorensuche, um weitere Lieferungen fi­nanzieren zu können. Alle teilnehmenden Schulen, die Schulobstlieferanten sowie Informatio­nen über das Programm und die pädagogische Begleitung sind zu fin­den auf der Projektwebsite www.schulobst.nrw.de. Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566-719 (Wilhelm Deitermann) oder an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung Telefon 0211 5867-3505. Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung: www.nrw.de